Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Drei eigenwillige Frauen aus verschiedenen Gegenden Ex-Jugoslawiens treffen in der Schweiz aufeinander. Eine Freundschaft beginnt.

Erhältlich auf

Filminformationen

Originaltitel

  • Das Fräulein

Jahr

  • 2006

Dauer (Minuten)

  • 81

Originalsprache

  • Bosnisch
  • Schweizerdeutsch
  • Serbisch
  • Deutsch
  • Kroatisch

Genre

  • Spielfilm

Stabangaben

Regie

  • Andrea Štaka

Drehbuch

  • Andrea Štaka
  • Barbara Albert

Besetzung

  • Mirjana Karanovic
  • Marjia Skaricic
  • Ljubica Jovic
  • Andrea Zogg
  • Pablo Aguilar
  • Zdenko Jelcic

Kamera

  • Igor Martinovic

Produktion

  • Dschoint Ventschr Filmproduktion Zürich
  • Quinte Filmproduktion Freiburg-Merzhausen
  • SRF Schweizer Radio und Fernsehen

Montage

  • Gion-Reto Killias

Ton

  • Max Vornehm

Musik

  • Peter von Siebenthal
  • Till Wyler
  • Daniel Jakob

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2016

Digitalisiert durch

  • Okofilm Productions

in Zusammenarbeit mit

  • Cinegrell, Zürich
  • Optical Art, Hamburg
  • Filmsound, München

mit der Unterstützung von

  • Suissimage
  • Schweizer Radio und Fernsehen

Auszeichnungen und Festivals

2006

  • 59. Festival internazionale del film Locarno: Pardo d'oro

Empfohlen von

Emilie Bujès über «Das Fräulein»

Drei Frauen, eine Serbin, eine Kroatin und eine Bosnierin, begegnen sich in einer Kantine in Zürich, in der jede von ihnen einer anderen Arbeit nachgeht. Sie tragen den schmerzvollen, noch frischen Konflikt in sich, der ihre Länder entzweit hat, und verkörpern auf verschiedene Weisen die Traumatisierung durch Krieg, Vertreibung und Neuanfang. Andrea Staka geht, vor allem durch eine fragmentarische und elliptische Montage, den Symboliken auf den Grund und widmet sich einem Thema, das ganz entschieden zur Schweiz gehört, auch um noch andere Geschichten zu erzählen; jene von Frauen, die im « danach » gefangen sind und sich von den Spuren der Vergangenheit zu befreien suchen. All das macht Das Fräulein, der 2006 auf dem Festival del film Locarno mit dem Pardo d’oro ausgezeichnet wurde, zu einem bedeutenden und bemerkenswerten Film, dem es gelingt, mittels einer fiktiven Geschichte eine Situation zu skizzieren, die das Land und seine jüngere Geschichte kennzeichnet.

Empfehlung von Tereza Fischer

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