Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Norditalien 1943: Zwei geflohene alliierte Soldaten begleiten Flüchtlinge auf einem gefährlichen Weg über die Berge in die Schweiz.

Erhältlich auf

Filminformationen

Originaltitel

  • Die letzte Chance

Jahr

  • 1945

Dauer (Minuten)

  • 113

Genre

  • Spielfilm

Originalsprache

  • Englisch

Untertitel

  • Deutsch
  • Französisch
  • Italienisch

Stabangaben

Regie

  • Leopold Lindtberg

Drehbuch

  • Richard Schweizer
  • Elizabeth Montagu

Besetzung

  • Ewart G. Morrison
  • John Hoy
  • Ray Reagan
  • Luisa Rossi
  • Giuseppe Galeati
  • Romano Calò
  • Leopold Biberti
  • Sigfrit Steiner
  • Emil Gerber
  • Therese Giehse
  • Robert Schwarz
  • Germaine Tournier
  • Berthe Sakhnowsky
  • Jean Martin
  • Carlo Romatko

Kamera

  • Emil Berna

Produktion

  • Praesens Film

Montage

  • Hermann Haller

Ton

  • Bruno Müller
  • Fritz Obitsch

Musik

  • Robert Blum

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2016

Digitalisiert durch

  • Cinémathèque suisse
  • SRF Schweizer Radio und Fernsehen

in Zusammenarbeit mit

  • Hiventy, Paris
  • Digimage, Paris
  • Cinegrell, Zürich
  • Tonstudios Z, Zürich

mit der Unterstützung von

  • Memoriav

Auszeichnungen und Festivals

1947

  • Golden Globe: Best Film Promoting International Understanding

1946

  • Festival de Cannes: Grand Prix du Festival International du Film

Empfohlen von

Michel Bodmer über «Die letzte Chance»

Dass viele der besten und populärsten Schweizer Filme der 1930er- und 1940er-Jahre von einem österreichischen Juden namens Leopold Lemberger (später: Lindtberg) inszeniert und von einem polnisch-österreichischen Produzenten namens Lazar Wechsler finanziert wurden, ist bezeichnend. Cineastinnen und Cineasten mit Migrationshintergrund machen in diesem Land schon immer (und heute noch) starke Filme, die die Eidgenossenschaft kritisch betrachten und sie auch in einen internationalen Kontext stellen.

Lindtbergs quasidokumentarisches Drama über zwei alliierte Kriegsgefangene, die mit einer Schar anderer Flüchtlinge aus Italien in die Schweiz gelangen wollen, mit vielen Laien gedreht und nach Kriegsende in Cannes und bei den Golden Globes preisgekrönt, wurde 1945 von der offiziellen Eidgenossenschaft nicht gefördert, sondern behindert; gewisse Kreise fürchteten, der Film beziehe zu klar Stellung und verletze die Neutralität. Über diesen realpolitischen Kleinmut triumphierte der Humanismus der Praesens-Film.

Empfehlung von Antoine Duplan

Extras & Downloads

Behind the Scenes

Internationale Filmposter

Downloads

Drehbuch Die letzte Chance (pdf)

Dialogliste Die letzte Chance (pdf)

Schulmaterial

Der Verein Kinokultur in der Schule bietet zu «Die letzte Chance» kostenloses Unterrichtsmaterial für den Einsatz in der Schule an.

Unterrichtsmaterial zu «Die letzte Chance»