Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

In einem Krisengebiet, inmitten von Leiden, Sterben, Gewalt und Chaos, sucht der Fotograf James Nachtwey nach dem Bild, von dem er glaubt, dass es das Elend fassbar macht.

Erhältlich auf

Filminformationen

Originaltitel

  • War Photographer

Jahr

  • 2001

Dauer (Minuten)

  • 96

Originalsprache

  • Englisch
  • Deutsch

Genre

  • Dokumentarfilm

Stabangaben

Regie

  • Christian Frei

Drehbuch

  • Christian Frei

Kamera

  • Peter Indergand

Mit

  • James Nachtwey

Produktion

  • Christian Frei Filmproduktionen GmbH
  • SRF Schweizer Radio und Fernsehen

Montage

  • Christian Frei
  • Barbara Miller

Ton

  • Martin Witz
  • Ingrid Staedeli
  • Florian Eidenbenz

Musik

  • Eleni Karaindrou
  • Arvo Prät
  • David Darling

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2018

Digitalisiert durch

  • Christian Frei

in Zusammenarbeit mit

  • Andromeda Film, Zürich

mit der Unterstützung von

  • filmo

Auszeichnungen und Festivals

2003

  • Sichuan TV Festival, Gold Panda for Best Documentary
  • Adolf Grimme Institut, Adolf Grimme Preis
  • Adolf Grimme Institut, Sonderpreis des Ministeriums für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

2002

  • Oscar Academy Awards: Nominated Best Documentary Feature

Empfohlen von

Emilie Bujès über «War photographer»

War Photographer, der zweite Langfilm von Christian Frei, ist nicht zuletzt aufgrund seines großen Erfolges – er erhielt zahlreiche Preise und wurde 2002 sogar für den Oscar nominiert - ein sowohl für das Werk des Filmemachers  als auch für die jüngere Schweizer Filmgeschichte beispielhafter Film. Außerdem bildet er gewisse, für die Arbeit des Filmemachers wesentliche Themen ab. Frei zeichnet darin das sensible Porträt von James Nachtwey, einem der renommiertesten Kriegsfotografen,  den er zwei Jahre lang in den Kosovo, ins Westjordanland und nach Indonesien begleitet hat. Er bedient sich dabei einer auf dem Fotoapparat befestigten Mikrokamera, wodurch er dem einzelgängerischen Journalisten den Raum lässt, den dieser für seine Arbeit benötigt, und  zugleich dessen Blickwinkel hinter dem Objektiv wiedergibt. Während die Fotografien wie Standbilder auf der Leinwand erscheinen, die das Hin und Her – und den damit einhergehenden Konflikt – zwischen den vom Fotografen erlebten Situationen und deren Präsentation und Schlussrezeption (im Westen, auf Ausstellungen) rekonstruieren, werden mit Feingefühl die wesentlichen Fragen nach seiner Ethik behandelt, nach der Wahl des Augenblicks, in dem er auf den Auslöser drückt, und nach den Gründen, die den Fotografen so beharrlich sein lassen.

Empfehlung von Cristina Trezzini

Extras & Downloads