Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Ein schüchterner Mann verliebt sich in eine umschwärmte Sängerin. Eines Tages bittet sie ihn, sich als ihren Freund auszugeben – und verschwindet.

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Filminformationen

Originaltitel

  • Der Freund

Jahr

  • 2008

Dauer (Minuten)

  • 90

Originalsprache

  • Schweizerdeutsch

Erhältlich als

  • HD 1080p
  • audio: OV stereo
  • UT: de/fr/it

Stabangaben

Regie

  • Micha Lewinsky

Drehbuch

  • Micha Lewinsky

Kamera

  • Pierre Mennel

Besetzung

  • Philippe Graber
  • Johanna Bantzer
  • Andrea Bürgin
  • Michel Voïta
  • Therese Affolter
  • Sophie Hunger
  • Oriana Schrage
  • Patrick Serena
  • Verena Zimmermann

Produktion

  • Langfilm
  • Millimeter Film

Produzenten

  • Bernard Lang

Montage

  • Marina Wernli

Musik

  • Sophie Hunger
  • Marcel Vaid

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2021

Digitalisiert durch

  • filmo

in Zusammenarbeit mit

  • RoDo Works AG

mit der Unterstützung von

  • Langfilm – Bernard Lang AG

Empfohlen von

Nicola Mazzi über «Der Freund»

Es geschieht nicht oft, aber wenn es passiert, ist es etwas ganz Besonderes. Bei «Der Freund» war es so: Als ich den Film nach Jahren wieder schaute, löste er bei mir das gleiche schöne Gefühl aus wie beim ersten Mal. Weil ich Emils Schwächen verstand (die vielleicht auch meine waren) und weil ich die Reaktionen von Noras und Larissas Eltern nachvollziehen konnte. Der Verlust einer Tochter ist ein Schock, der das Leben für immer verändert. 

Dies zu beschreiben und das tragische Ereignis in einem Film umzusetzen ist kein einfaches Unterfangen. Micha Lewinsky tut dies auf sehr feinfühlige Art, sowohl im Umgang mit der Kamera als auch in Bezug auf das Drehbuch. Bedacht wählt er die Musik (On und Off) und agiert als unsichtbarer Regisseur hinter den Kulissen. Es wird nicht viel gesprochen, die Wirkung der Szenen und die Dynamik zwischen den Charakteren entstehen durch den richtigen Ton und den passenden Blick.

 «Der Freund» ist ein Film über die Familie und darüber, was sie noch heute bedeutet. Es ist auch ein Film über die Möglichkeit, ein neues Leben anzufangen, über das Spiel der Rollen (Pirandello lässt grüssen) und über das fragile Verhältnis zwischen Wahrheit und Lüge – seit Jahrzehnten eines der grossen Themen des Kinos.

Auszeichnungen & Festivals

2008
Gewinner Zürcher Filmpreis
Gewinner Schweizer Filmpreis – Bester Film; Bestes Nachwuchstalent
Nominee Schweizer Filmpreis – Bestes Drehbuch; Beste Darstellerin
61. Festival del film Locarno
44th Chicago International Film Festival – Nominee New Directors Competition
11th Shanghai International Film Festival – Nominee Golden Goblet Best Film
32. Mostra Internacional de Cinema de Sao Paulo – Nominee Best Feature Film
26. Filmfest München

2009
Cinequest San Jose Film Festival – Winner Best Film
Portland International Film Festival
Brooklyn International Film Festival
49th Festival Rose d’Or London
30. Filmfestival Max Ophüls Preis Saarbrücken
20th Palm Springs International Film Festival

Extras & Downloads

Internationale Filmposter

Downloads

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