Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Der Waisenbub Max träumt davon, zu einer Familie zu gehören. Doch statt Liebe und Anerkennung erfährt er an seinem neuen Zuhause Ausbeutung und Demütigung.

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Filminformationen

Originaltitel

  • Der Verdingbub

Jahr

  • 2011

Dauer (Minuten)

  • 108

Originalsprache

  • Schweizerdeutsch

Erhältlich als

  • HD 1080p
  • audio: OV stereo
  • UT: de/fr/it

Stabangaben

Regie

  • Markus Imboden

Drehbuch

  • Plinio Bachmann

Kamera

  • Peter von Haller

Besetzung

  • Katja Riemann
  • Stefan Kurt
  • Maximilian Simonischek
  • Max Hubacher
  • Lisa Brand
  • Miriam Stein
  • Andreas Matti
  • Heidy Forster
  • Ursina Lardi
  • Ernst C. Sigrist
  • Christoph Gaugler
  • Peter Wyssbrod
  • Hanspeter Müller
  • Martin Hug
  • Rebekka Burckhardt

Produktion

  • C-Films AG
  • Bremedia Produktion

Produzent

  • Peter Reichenbach

Musik

  • Benedikt Jeger

Montage

  • Ursula Höf

Empfohlen von

Christoph Schelb über «Der Verdingbub»

Bei Markus Imbodens «Der Verdingbub» wähnt man sich immer wieder in einer Zeit, die schon längstens vergangen ist. Doch simple Dinge wie Postautos rufen uns in Erinnerung, dass es eben doch nicht so lange her ist, seit Waisen- und Scheidungskinder als billige Arbeitskräfte missbraucht wurden.  

Indem er kleine Hoffnungsschimmer mit heftigen Tiefschlägen abwechselt, setzt Imboden die Zuschauerinnen und Zuschauer regelrecht einem Wechselbad der Gefühle aus, so dass sie sich nie in Sicherheit wiegen können. Er macht jedoch nicht den Fehler, bei der Zeichnung der Bauernfamilie Bösiger die ersten drei Buchstaben des Nachnamens allzu fest zu betonen. Nett sind sie wahrlich nicht, doch sind alle Familienmitglieder gebrochene Menschen, die die Armut in eine aussichtslose Situation getrieben hat. 

Ein Film bevölkert von vielen vom Leben gezeichneten Verlierern, der jedoch selbst zur Kinoerfolgsgeschichte wurde. Dank über 250’000 verkauften Kinotickets gelangte das lange totgeschwiegene Thema der Verdingkinder1941 erstmalsins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Das Drama ist nicht nur einer der aufwühlendsten, sondern auch einer der wichtigsten Schweizer Filme des letzten und des neuen Jahrtausends.

Facts & Figures

2012
Prix Walo - Bester Kinofilm
Schweizer Fernsehpreis “Rose d'or” - Bester Kinofilm
Gewinner Schweizer Filmpreis - Bester Darsteller ; Beste Darstellung in einer Nebenrolle
Nominiert Schweizer Filmpreis – Bester Spielfilm, Drehbuch, Filmmusik, Darstellerin
Internationale Filmfestspiele Berlin “Berlinale”- Schweizer Shooting Star Max Hubacher
Filmkunstmesse Leipzig - Publikumspreis
Festroia Festival Internacional de Cinema, Setubal - Bester Darsteller
Schlingel - Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum, Jugend- und Kinderfilmpreis des Goethe-Instituts
Giffoni Film Festival, “La bottega digitale” Award
30. Filmfest München
18th Sarajevo Film Festival
36e Festival des films du monde Montréal
28th Warsaw Film Festival
Thessaloniki International Film Festival

2013
24th Palm Springs International Film Festival
Festival Internacional de Cine de Monterrey

Extras & Downloads

Internationale Filmposter