Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Heimat zwischen Realität und Souvenir-Kitsch: Ein Film, der zum Nachdenken anregt und unterhält.

ab dem 3. Februar erhältlich auf

Filminformationen

Originaltitel

  • Magic Matterhorn

Jahr

  • 1995

Dauer (Minuten)

  • 85

Originalsprache

  • Schweizerdeutsch
  • Deutsch
  • English

Erhältlich als

  • HD 1080p
  • audio: OV Dolby 5.1
  • UT: de/fr/it

Stabangaben

Regie

  • Anka Schmid

Drehbuch

  • Anka Schmid

Kamera

  • Ciro Cappellari

Besetzung

  • Geschwister Pfister
  • Fred Burri
  • Ursli

Produktion

  • Mano Film
  • Insert Film

Produzent

  • Rachel Schmid
  • Ivo Kummer

Montage

  • Inge Schneider

Ton

  • Ingrid Städeli
  • Albert Gasser

Musik

  • Ben Jeger

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2021

Digitalisiert durch

  • filmo

In Zusammenarbeit mit

  • Andromeda Film AG, Zürich

Mit der Unterstützung von

  • Cinémathèque suisse
  • Anka Schmid

Empfohlen von

«Magic Matterhorn»

In diesem verspielten «Berg-Film» dreht sich alles um eines der Wahrzeichen der Schweiz, einen der meistfotografierten Berge und Magnet für Touristinnen und Touristen aus der ganzen Welt: das Matterhorn. Anka Schmid lässt die begeisterten, aber eindimensionalen Beschreibungen der Fremden auf die vielschichtigen Realitäten der Zermatter prallen. In einem dokumentarischen Raum zwischen Fremd- und Selbstbild, Realität und Fiktion erkundet sie den Begriff der Heimat, ein zentrales Thema des Schweizer Films. 

Was für den jodelnden Auswanderer in Kalifornien Sehnsuchtsort in der alten Heimat und gleichzeitig kitschige Kulisse an seinem Arbeitsplatz im Disneyland ist, ist für den einheimischen Käser selbstverständlicher Teil einer Landschaft, die ihn zugleich ernährt und herausfordert. Dazwischen trällern die Geschwister Pfister, eine aus Zermatt nach Amerika ausgewanderte Bühnen-Familie, und versetzen den Begriff Heimat in die Sphäre des massvoll Kitschigen und Fiktionalen.

Anka Schmid fragt immer wieder aus dem Off nach und fördert innere Bilder zutage, die sie zum Schwingen bringt. Dabei bleiben genügend Fragen offen, damit wir beschwingt und angeregt aus dem Film auftauchen. 

Preise und Festivals

1995
Nyon, 26e Festival Int. du Cinéma Documentaire

1996
Les Diablerets, 27e Festival International du Film Alpin, Prix Spécial
Figueira da Foz, 25e Festival international de cinéma
Trento, 44. Filmfest. Int. Montagna Esplorazione
Minneapolis/St. Paul, 14th Rivertown Int. Film Festival
Créteil, 18e Festival Int. du Film de Femmes
31. Solothurner Filmtage

1998
Hongkong

2011
Bejing, May Festival

2022
57. Solothurner Filmtage (Premiere Digitale Fassung)

Extras & Downloads

Bildrechte: © Anka Schmid. Sammlung Cinémathèque suisse. Alle Rechte vorbehalten.

Links

Offizielle Webseite ankaschmid.ch

57. Solothurner Filmtage