Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Ein einfacher Büroangestellter schmeisst für seine Arbeitskollegen eine Party, die in der Sommernachmittagshitze weinselig aus dem Ruder läuft.

Erhältlich auf

Filminformationen

Stabangaben

Originaltitel

  • L’invitation

Jahr

  • 1973

Dauer (Minuten)

  • 100

Genre

  • Spielfilm

Originalsprache

  • Französisch

Untertitel

  • Deutsch
  • Französisch
  • Italienisch

Regie

  • Claude Goretta

Drehbuch

  • Claude Goretta
  • Michel Viala

Besetzung

  • Jean-Luc Bideau
  • François Simon
  • Jean Champion
  • Corinne Coderey
  • Michel Robin
  • Cécile Vassort
  • Rosine Rochette
  • Jacques Rispal
  • Neige Dolsky

Kamera

  • Jean Zeller

Produktion

  • Group 5
  • Télévision Suisse-Romande (TSR)
  • Citel Films
  • Planfilm

Montage

  • Joële Van Effenterre

Musik

  • Patrick Moraz

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2012/2019

Digitalisiert durch

  • Cinémathèque suisse, Lausanne
  • filmo - Verein CH.Film

in Zusammenarbeit mit

  • RoDo Works AG, Zürich
  • Tonstudios Z

mit der Unterstützung von

  • Memoriav, Bern

Empfohlen von

Antonio Mariotti über «L’invitation»

Der erste Spielfilm des damals nicht mehr ganz jungen (44-jährigen) Claude Goretta und gleichzeitig das erste Werk des «Neuen Schweizer Films», das über ein für die damaligen Verhältnisse «anständiges» Budget verfügt und sich somit einen 35-mm-Farbfilm mit Nachvertonung leisten kann. Dieser «Luxus» hat wohl zu seinem internationalen Erfolg mitbeigetragen: 1973 Jurypreis am Festival von Cannes, 1974 Oscarnominierung als bester fremdsprachiger Film.
«L’invitation» ist von der Regie her und schauspielerisch eine grossartige Leistung, in der die Begabung des unübertrefflichen Jean-Luc Bideau voll zur Geltung kommt. Ein unbarmherziges und ironisches Porträt einer kleinkarierten Schweiz mit ihrem Heer von Angestellten, deren Alltag vom ohrenbetäubenden Schreibmaschinengeklapper in der stickigen Atmosphäre des Grossbüros bestimmt ist, in dem der schleimige Chef das Sagen hat. Doch kaum schafft einer von ihnen – der anständige und freundliche Monsieur Rémy - dank einer Erbschaft den gesellschaftlichen Aufstieg, läuft alles aus dem Ruder. Im idyllischen Park der neu erstandenen Villa des alten Junggesellen ist bald die Hölle los, herrschen Anarchie, Neid und Aufruhr. So wird die «Einladung» unerwartet zur Falle für all jene, die noch an das friedliche und rechtschaffene Helvetien glauben.

Empfehlung von Antoine Duplan
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Extras & Downloads

Internationale Filmposter

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