Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Kultfilm über die Zürcher Jugendunruhen von 1980. Strassenschlachten, Nackt-Demos, Punk-Musik, gelebte Autonomie: Die Zürcher Bewegung forderte Leben, Raum, Geld – alles, und zwar subito!

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Filminformationen

Originaltitel

  • Züri brännt

Jahr

  • 1980

Originalsprache

  • Schweizerdeutsch

Erhältlich als

  • HD 1080p
  • audio: OV stereo
  • UT: de/fr/it

Stabangaben

Regie

  • Martin Witz
  • Marcel Müller
  • Ronnie Wahli
  • Markus Sieber
  • Thomas Krempke
  • Patrizia Loggia
  • Werner Schweizer
  • Nelly Brandl
  • René Baumann

Drehbuch

  • Marcel Müller
  • Ronnie Wahli
  • Markus Sieber
  • Thomas Krempke

Kamera

  • Jean Richner
  • Heinz Nigg
  • Jürg Hasler

Produktion

  • Videoladen, Zürich

Montage

  • Marcel Müller
  • Ronnie Wahli
  • Markus Sieber
  • Thomas Krempke

Ton

  • Videoladen

Musik

  • Shift
  • Schläckschtängel
  • Barbara Fuchs
  • Bucks
  • Sara Schär (TNT)
  • Paul Weixler

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2015/2020

Digitalisiert durch

  • Videoladen
  • filmo

In Zusammenarbeit mit

  • Ueli Nüesch / Lab 54a GmbH
  • RoDo Works AG, Zürich

Mit der Unterstützung von

  • Wemakeit, Zürich
  • Swiss Films, Zürich
  • Memoriav, Bern
  • Volkart Stiftung, Winterthur
  • Georges und Jenny Block Stiftung, Rüschlikon
  • Suissimage, Zürich
  • Videoladen, Zürich

Empfohlen von

Benedikt Eppenberger über «Züri brännt»

«Züri brännt» sah ich zum ersten Mal fünfzehn Jahre nach der Premiere in Bern, wohin es mich nach den Jugendunruhen Mitte der 80er-Jahre aus dem Limmattal verschlagen hatte. Die grau gewaschenen Videobilder rissen mich unvermittelt aus der New-Economy-Blase der 90er-Jahre, und ich betrat, wie Alice durch den Hasenbau, das Wunderland, das einmal meine Jugend gewesen war. Alle paar Jahre sehe ich mir seither diese Chronik des Scheiterns an und überlege mir, wer ich wohl geworden wäre, hätte ich damals die Zeit des bewegten Zürichs nicht mitbekommen, hätte nicht miterlebt, wie die Mächtigen und ihre Helferlein, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, durch Nonsens blossgestellt ihre Fassung verloren. Was bleibt? Wenig genug sowie die bittere Einsicht, dass ausgerechnet das damals mit Dada und Gaga bekämpfte System seither die Forderung der Zürcher Bewegung: «Freiheit für Grönland, nieder mit dem Packeis!» nicht im übertragenen Sinn, sondern ganz real erfüllt hat.

Facts & Figures

2015
50. Solothurner Filmtage

1981
16. Solothurner Filmtage
31. Internationale Filmfestspiele Berlin

CH: 40'000 Tickets

Extras & Downloads

Internationale Filmposter

Downloads

Booklet (pdf)