Schweizer Filme neu entdecken
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Schweizer Filme neu entdecken

Ein Fernsehjournalist stösst im Jura per Zufall auf den mysteriösen Tod eines italienischen Gastarbeiters und geht dem Fall auf den Grund.

 

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Extras

Filminformationen

Originaltitel

  • La mort de Mario Ricci

Jahr

  • 1983

Dauer (Minuten)

  • 101

Originalsprache

  • Französisch

Erhältlich als

  • HD 1080p
  • audio: OV stereo
  • UT: de/fr/it

Stabangaben

Regie

Drehbuch

  • Claude Goretta
  • Georges Haldas

Kamera

  • Hans Liechti

Besetzung

  • Gian Maria Volontè
  • Magali Noël
  • Heinz Bennent
  • Mimsy Farmer
  • Jean-Michel Dupuis
  • Michel Robin
  • Lucas Belvaux

Produktion

  • France 3
  • Pégase Films
  • Swanie Productions

Produzent

  • Norbert Chalon
  • Yves Gasser
  • Herbert Kloibert
  • Daniel Messère

Montage

  • Joële Van Effenterre

Ton

  • Dominique Hennequin

Musik

  • Arié Dzierlatka

Angaben zur Digitalisierung

Digitalisierungsjahr

  • 2016

Digitalisiert durch

  • filmo

in Zusammenarbeit mit

  • Cinémathèque suisse

Postproduktion

Empfohlen von der

« La Mort de Mario Ricci »

Nachdem er in Frankreich die zwei langen Spielfilme «La Dentellière» und «La Provinciale» gedreht hatte, kehrte Claude Goretta 1982 in die Schweiz zurück, um in den Freibergen zu filmen. Diese dienen als Schauplatz für die ernüchternde Begegnung zweier Menschen: eines ehemaligen Starreporters und eines renommierten Welternährungsspezialisten. Eine Begegnung, die vor dem Hintergrund des Todes des italienischen Gastarbeiters Mario Ricci stattfindet. Über ihre desillusionierten Blicke und das Wachrufen einer Figur, die das Publikum nie zu Gesicht bekommt, zeigt sich dem Publikum eine ländliche Gemeinschaft, die von Geheimnissen und Spannungen zerfressen ist. Eine Gemeinschaft, die wie Goretta selbst sagte, eine Metapher für den Zustand der Welt darstellen soll.

Am 4. Mai 1983 startete «La Mort de Mario Ricci» in La Chaux-de-Fonds, in der Nähe der Drehorte. Einige Tage später wurde er in Cannes im offiziellen Wettbewerb gezeigt und brachte Gian Maria Volonté (in der Rolle des Reporters Bernard Fontana) den Darstellerpreis ein. Während die französischsprachigen Kritiken durchwachsen waren und dem Film vorwarfen, zu soziologisierend zu sein, war die deutschsprachige Presse vom feinsinnigen Gesellschaftsgemälde begeistert.

Die Cinémathèque suisse beteiligte sich an der Digitalisierung von Claude Gorettas Werken, deren 35mm-Kopien stark beschädigt waren: Nun sind diese mit Frankreich koproduzierten Filme endlich wieder sichtbar.

Auszeichnungen & Festivals

1983
Prix d'interprétation masculine du Festival de Cannes - Gian Maria Volonté

 

Extras & Downloads

Mit Dank an die Cinémathèque suisse für die Bereitstellung von Bildmaterial

Internationale Filmposter

Behind the scenes

Bildrechte: ©Jupiter Films. Sammlung Cinémathèque suisse. Alle Rechte vorbehalten.